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Once to the other end of the world, and stay :) Exploring the heart of nature

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NewsLetter Info

Hallo ihr Lieben,

mittlerweile sind mehr als 3 Monate seit unserem Abschied aus Deutschland vergangen. Höchste Zeit für einen Bericht.

Angekommen!

Die Wochen vor dem Abflug am 24.04.2023 waren gefüllt mit vielen emotionalen Treffen und Abschiedsbesuchen. Die Planung und Organisation des Umzugs ans andere Ende der Welt hat viel Kraft gekostet, gleichzeitig stieg die Vorfreude ins Unermessliche. 

Zum Glück haben wir für unser schönes Haus in Erzingen ganz großartige Käufer gefunden. Sie waren damit einverstanden, dass wir bis zum Abreisetag in unserem gewohnten Zuhause bleiben konnten.

Zwei Wochen vor unserer Abreise nach Neuseeland holte die Umzugsfirma unsere Sachen ab, die per Container nach Neuseeland verschifft werden (voraussichtliche Ankunft Mitte September).

Am 24. April war es dann so weit; nach einem letzten Frühstück in Erzingen ging es mit 4 großen Koffern und viel Handgepäck per Taxi zum Flughafen Zürich.

Wie die meisten von euch wissen, sind wir mit einem Touristenvisum nach Neuseeland geflogen. Unser Plan war es, ein paar Monate durch das Land zu reisen und auf der Reise nach einem Job und einer Bleibe zu suchen.

Meistens kommt es anders als geplant, so auch in unserem Fall. Aber ich will nicht zu viel vorwegnehmen.

Der erste Flug ging für uns von Zürich nach San Francisco, der zweite sollte 6 Stunden nach Ankunft von San Francisco nach Auckland gehen. Groß war die Überraschung und auch das Entsetzen, als man uns in San Francisco mitteilte, dass wir erst für den nächsten Tag gebucht seien.

Also schnell eine Hotelübernachtung organisiert. Vor Ort waren wir zunächst gestresst von der Situation, aber im Nachhinein hat sich diese kurze Pause gerade für die Kinder als sehr gut herausgestellt. So fiel der Jetlag durch die Zeitverschiebung von 10 Stunden (DE-NZ) nicht ganz so heftig aus.

 

So landeten wir mit einem Tag Verspätung in Auckland Neuseeland.

Unsere Ferienwohnung lag zentral in der Nähe des Stadtzentrums von Auckland im Stadtteil St. Heliers, nur 10 Gehminuten vom Kohimarama Beach entfernt. Freundlicherweise hatte unsere Vermieterin ein paar Leckereien vorbereitet, mit denen wir uns ein spätes Frühstück zaubern konnten. Nach dem super langen Flug (12 Stunden bis San Francisco + 13 Stunden bis Auckland) hatten wir alle genug vom Sitzen und sind erst einmal zum Strand gelaufen.

Florian hatte schon von Deutschland aus online nach Autos für uns gesucht. So ging es am zweiten Tag mit Bus und Bahn quer durch Auckland zum Autohändler. Nach einigen Probefahrten haben wir uns für einen VW Sharan entschieden, sogar in der gleichen Farbe wie unser Seat Alhambra in Deutschland. Das perfekte Auto für die ersten Wochen mit 4 riesigen Koffern und all dem anderen Gepäck.

 

Hier konnten wir uns gleich von der unkomplizierten Art der Neuseeländer überzeugen. Auf unsere Frage, wann wir das Auto kaufen und abholen könnten, antwortete der Verkäufer: „You can take it right away, after you pay, I will register it for you at the nearest post office, the whole process will take 30-60 minutes at most. “ Die Bezahlung per Überweisung dauerte keine 5 Minuten (von Neuseeland Bank zu NZ Bank), keine Stunde später rollten wir mit unserem eigenen Auto vom Hof. Links natürlich! Puh, die ersten Tage im Linksverkehr haben uns einige Nerven gekostet. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Gleich in Auckland damit anzufangen war eine Herausforderung und eine gute Übung zugleich.

Die ersten Tage waren wir trotz Auto viel zu Fuß in der Stadt unterwegs und haben uns erst einmal vom Jetlag erholt. Ziemlich schnell bekam Florian dann durch die in Deutschland geknüpften Kontakte Einladungen zu Vorstellungsgesprächen.

Der erste Termin in Auckland wenige Tage nach der Landung fiel ausgerechnet auf einen Tag, an dem heftige Regenfälle angesagt waren und einige Stadtteile Aucklands wieder unter Wasser standen. So wurde die Fahrt zum Termin abenteuerlich.

Auch unsere Ferienwohnung war nicht regendicht, nachdem das Wasser durch die Decke und die Fenster gelaufen war, suchten wir uns eine neue Unterkunft.

Eine Woche später folgte das Interview in Tauranga an der Bay of Plenty. Die Fahrt dorthin verbanden wir mit einem mehrtägigen Aufenthalt in der Region.

Wir waren alle sofort begeistert von der Schönheit der Landschaft und der paradiesischen Bucht am Mount Maunganui.

Kurz nach den Vorstellungsgesprächen erhielt Florian von beiden Firmen ein Jobangebot. So standen wir viel schneller als gedacht und gehofft vor der großen Entscheidung, wo in Neuseeland wir unser Zuhause finden sollten.

Nach einigen Wochen in Auckland war uns klar, dass wir dort nicht dauerhaft leben wollten. Zwar blieb uns dort die mühsame Suche nach einem gemütlichen Zuhause erspart, da uns über einen Kontakt ein gutes Haus in einer schönen Gegend zur Miete angeboten wurde: Für Florian hätte das aber bedeutet, täglich über 2 Stunden zur Arbeit zu fahren.

Das wollten wir nicht mehr.

Daher war die Freude groß, als kurz nach dem Jobangebot in Auckland die Zusage von Zespri, dem großen Kiwi-Trader, in Tauranga kam.

Beide Firmen suchten dringend Mitarbeiter, also hieß es schnellstmöglich das Work Visa zu beantragen und eine Unterkunft in Mount Maunganui zu finden.

Keine 3-monatige Reise quer durchs Land also...

Schnell war eine möblierte Wohnung in Mount Maunganui gefunden. Dann ging es los mit viel Papierkram und Organisation.

Zum Glück wurden wir von unserem Auswandererberater kompetent unterstützt, das Visum für Florian kam innerhalb von 3 Wochen nach Antragstellung.

Am 13. Juni, 6 Wochen nach unserer Ankunft in Neuseeland, hatte Florian seinen ersten Arbeitstag bei Zespri. Am 20. Juni hatten Luna und Noah ihren ersten Schultag in der Mount Maunganui Primary School.

In den Wochen davor haben wir die Gegend erkundet, das Filmset Hobbiton besucht, viele Wanderungen durch die wunderschönen Wälder gemacht, phänomenale Wasserfälle gesehen, das Geothermal Village bei Rotorua und den Pohutu Geysir bewundert, den Mount Maunganui bestiegen und den ersten Rochen an unserem Strand entdeckt.

 

Um an den Wochenenden und in den Ferien das Land bereisen zu können, haben wir ein Wohnmobil gesucht und gefunden. Nun sind wir stolze Besitzer eines zum Camper umgebauten T5 Kastenwagens. Ende Juni sind wir damit zum ersten Mal zum Campen nach Waihi Beach gefahren.

Den Kindern hat es dort so gut gefallen, dass wir im September gleich wieder ein paar Tage gebucht haben. Traumhafte Strände, großartige Wanderwege, toller Campingplatz mit Hot Pools. Mehr brauchen wir nicht zum Glücklichsein 

 

Inzwischen haben wir hier am Mount ein Haus gefunden, das wir für 12 Monate fest gemietet haben. Wir warten alle sehnsüchtig auf den Container mit unseren Sachen, um es uns gemütlich einzurichten. Besonders die Fahrräder werden von allen sehr vermisst. Luna vermisst auch sehr ihre Kuscheltiere, Noah die Legokisten 

 

Das mit den Häusern hier ist so eine Sache... wir wussten ja schon vorher, dass der Baustandard in Neuseeland nicht mit dem in Deutschland mithalten kann... da es hier auf der Nordinsel im Winter nicht so kalt wird wie in Deutschland (nachts ca. 5 Grad, tagsüber zwischen 10-18 Grad), sparen die Neuseeländer an Isolierung und Heizung. Die Fenster sind meist nur einfach verglast, geheizt wird mit Wärmepumpen und wenn es richtig kalt wird, zieht man einfach seinen Oodie (Decke mit Ärmel) über.

 

Natürlich gibt es auch hier Unterschiede, mittlerweile wird bei den meisten Neubauten auf eine gute Isolierung geachtet und Doppelverglasung gilt als guter Standard.

 

Wir wohnen zurzeit in einem älteren Haus, machen uns nachts die Wärmedecke im Bett an und sitzen abends im Oodie im Campingstuhl unter der Wärmepumpe. Morgens werden die Fenster geputzt, weil sie von innen beschlagen, und man wacht schnell auf, wenn man aus dem warmen Bett in ein 13 Grad kaltes Zimmer muss.

Aber sobald die Sonne rauskommt, wird es sowohl drinnen als auch draußen schnell warm. Je nach Wind hat man dann bei 15 Grad auf dem Thermometer gefühlte 18/20 Grad.

Die Kiwis (so nennen sich die Neuseeländer selbst) laufen hier bei jedem Wetter in kurzen Sachen herum. Viele sogar barfuß. Wir sind gespannt, ob wir uns auch mal daran gewöhnen.

 

Florian gefällt sein neuer Job sehr gut. Das Arbeitsklima ist gut, die Kollegen freuen sich über die kompetente Hilfe eines SAP-Profis =)

Auch über die Schule gibt es Gutes zu berichten. Die Kinder wurden sehr herzlich aufgenommen. Nach zwei Wochen war der zusätzliche Englischunterricht für sie organisiert.

Der Unterricht beginnt morgens um 9 Uhr und endet nachmittags um 15 Uhr.

Es gibt ein tolles Sportangebot und Noah war mit seiner Klasse schon in einem 3-tägigen Camp. Er kam sehr begeistert und viel selbstbewusster zurück, wir Eltern waren sehr stolz, dass er sich das getraut hat, obwohl er noch kaum Englisch verstand zu dem Zeitpunkt.

 

Inzwischen sprechen Noah und Luna schon zu Hause miteinander Englisch und auch in der Schule und mit Freunden werden sie immer selbstbewusster.

 

Ich habe mich im Juni spontan um eine Stelle als Teacher Aid (Hilfslehrerin) an einer Middle School hier im Ort beworben. Vor dem ersten Bewerbungsgespräch auf Englisch war ich ziemlich nervös. Überraschenderweise lief es aber ganz gut und ich bekam die Stelle angeboten. Leider hat es mit dem Partner Work Visa sehr lange gedauert. Die Schule bot mir an, die Stelle für mich freizuhalten, bis das Visum kommt.

Aber in der Zwischenzeit wurden beide Kinder sehr krank. Wir hatten unterschätzt, dass sie hier in der Schule eine geballte Ladung ganz neuer Viren abbekommen. Beide hat es richtig erwischt, Luna bekam eine Gürtelrose und Noah einen heftigen Hautausschlag, der wahrscheinlich auch durch Viren ausgelöst wurde.

Gleichzeitig bat mich Noahs Klassenlehrerin, ihn an ein paar Tagen in der Woche mit Übersetzungen im Klassenzimmer zu unterstützen. Daraufhin habe ich meine Bewerbung zurückgezogen und entschieden vorerst zu Hause zu bleiben, um den Kindern bei der Eingewöhnung und dem Neuanfang hier helfen zu können. Außerdem habe ich so mehr Zeit, mich auf mein Fernstudium zu konzentrieren.

 

Erste Kontakte und Freundschaften konnten wir alle hier schon knüpfen. Generell können wir bestätigen, dass es wirklich stimmt, was man über die Neuseeländer hört und liest. Man begegnet uns hier sehr herzlich, freundlich und hilfsbereit. Alles läuft entspannter und langsamer ab, wir sind im „slow mode“ und das obwohl in den letzten Monaten so unglaublich viel passiert ist. Das genießen wir sehr! Trotzdem gibt es auch hier Tage, an denen wir unsere Familie und Freunde in Deutschland schmerzlich vermissen. Deshalb freuen wir uns sehr über Videoanrufe, Nachrichten und Briefe aus der alten Heimat.

 

Im Moment freuen wir uns alle sehr auf den ersten Sommer hier. Ab September soll es langsam wieder wärmer werden, die ersten Bäume blühen schon. Es gibt zwar auch jetzt im „Winter“ sehr warme Tage, an denen wir mit unseren Kajaks aufs Meer hinaus paddeln können. Aber so richtig baden und schnorcheln geht noch nicht. Dafür genießen wir fast täglich lange Strandspaziergänge.

Bis bald mit einem neuen Update.

Herzliche Grüße aus Aotearoa

Judith & Florian mit Noah & Luna

    My History!

    The past is history, tomorrow is mystery and today is a gift.
    Thats why we call it a present


    n.a.

    08-2022
    < >Everything start here

    The Birth of our Idea


    We often asked ourselves what kind of world we wanted to show our children. Not a world of dreams, but a world of doing. We have a life, so we have a chance to make our dreams come true.

    09-2022
    < >The Plan

    preparing our Masterplan


    Of course, there was a lot of planning to do before we could make our dream come true, because with the family in our hand luggage, we wanted to make sure everything was ready.

    10-2022
    < >Make it

    get the stuff done


    From planning the trip to get to know the whole country, selling our house and accumulated belongings, choosing a competent consulting team, container shipping and booking air tickets, it was a long list of more than 200 tasks.

    04-2023
    < >We found our Love

    Its Travelling Time


    Laughing with one eye and crying with the other, we have turned our backs on Europe and on the people; it's all or nothing; let's go!

    06-2023
    < >Our passion

    Travel Guide


    We are here, exactly where we wanted to be. Sure, not everything is easy, but it is easier to be here than to mourn...

    08-2023
    < >We are RESIDENT now

    arrived to stay


    A year ago we didn't know how, where and for how long, now we can stay forever =)

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